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Mahnung

Glossar

Ein Mahnschreiben oder eine Zahlungserinnerung (Beispiel) ist die schriftliche Art und Weise, mit der ein Gläubiger von seinem Schuldner die Begleichung einer Forderung verlangt.

Eine Inverzugsetzung ist formeller Natur. Häufig handelt es sich dabei um die Aufforderung zur Zahlung einer offenen Rechnung, sie kann jedoch auch die Aufforderung enthalten, eine bestimmte Handlung vorzunehmen oder zu unterlassen. Das Mahnschreiben oder die Inverzugsetzung informieren den Schuldner darüber, dass der Zahlungseingang nicht fristgerecht beim Gläubiger erfolgt ist. Der Inhalt solcher Schreiben sollte stets klar und sachlich gehalten sein und eine positive Wortwahl verwenden; Drohungen und scharfer Tonfall wirken kontraproduktiv.

De ingebrekestelling is essentieel voor gerechtelijke stappen. Zij dient duidelijk en precies te verklaren dat de crediteur de betaling vereist. Het is dus aangeraden om woorden te gebruiken zoals “wij stellen u in gebreke” gevolgd door het verschuldigde bedrag en de maximale toegelaten tijdspanne (bijvoorbeeld: “onmiddellijk”) en verdere praktische info (zoals uw bankrekeningnummer).

Die Inverzugsetzung ist für gerichtliche Schritte von wesentlicher Bedeutung, da sie eindeutig und präzise zum Ausdruck bringen muss, dass der Gläubiger die Zahlung verlangt. Es wird daher empfohlen, Formulierungen wie „Wir setzen Sie hiermit in Verzug“ zu verwenden, gefolgt vom geschuldeten Betrag, einer maximal zulässigen Frist (z. B. „unverzüglich“) sowie weiteren praktischen Angaben wie der Bankverbindung. Wird das Schreiben per Einschreiben versandt, kann es später wirksam als Beweismittel in einem Streitfall dienen; auch E‑Mails und Faxe können als Nachweis herangezogen werden und sollten daher aufbewahrt werden. Das Gesetz macht keine detaillierten Vorgaben zum Inhalt einer Inverzugsetzung, mit Ausnahme des Gesetzes vom 20. Dezember 2002 (vgl. Art. 5), das sich jedoch ausschließlich auf die Einziehung von Verbraucherschulden bezieht und somit nicht auf das Handeln des Gläubigers selbst anwendbar ist.

Hinweis: Einige Gläubiger versenden bereits vor dem Fälligkeitsdatum der Rechnung eine Zahlungserinnerung, in der Regel wenige Tage vor dem vereinbarten Termin; dies eignet sich insbesondere für höhere Forderungen und/oder komplexere Sachverhalte wie den internationalen Handel. Die erste Mahnung wird vorzugsweise einige Tage nach Fälligkeit versandt, während etwa zehn Tage nach der ersten Mahnung häufig eine Inverzugsetzung folgt.

Anschließend ist es sinnvoll, telefonisch Kontakt mit dem Schuldner aufzunehmen, da das wiederholte Versenden von Schreiben unbeabsichtigt das Signal vermitteln kann, dass keine Dringlichkeit besteht. Es wird empfohlen, in Mahnschreiben und Inverzugsetzungen auch auf Zinsen und Kosten hinzuweisen, entweder als Erinnerung daran, dass diese in den nächsten Schritten weiter anfallen, oder als Betrag, der unmittelbar zur geforderten Zahlung hinzugerechnet wird.

Haben zwei Mahnschreiben und ein Telefonat nicht zur Zahlung geführt, ist es ratsam, die Angelegenheit an ein Inkassounternehmen zu übergeben, da in diesem Stadium in der Regel ein strukturelles Problem mit der Forderung vorliegt. TCM bearbeitet tausende solcher Forderungen, wobei weniger als ein Prozent der Fälle vor Gericht endet, was auf eine organisierte und systematische Kommunikation mit Schuldnern zurückzuführen ist.

Updated 24/10/16

Die unter diesem Punkt aufgeführten Definitionen spiegeln die belgische Situation wider, sofern nicht anders angegeben. Die Texte dienen dazu, die Konzepte in Alltagssprache zusammenzufassen und sind nicht als umfassend oder endgültig zu verstehen. Vorschläge oder Anpassungen können jederzeit an glossary@tcm.be gesendet werden.

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