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Forderungsmanagement

Glossar

Spricht man in einem Unternehmen von Forderungsmanagement, umfasst dies sämtliche Tätigkeiten mit dem Ziel, Schuldner zur Begleichung ihrer offenen Rechnungen zu bewegen.

Konkret betrifft dies sowohl die Prävention, also die Implementierung von Maßnahmen zur Vermeidung von Zahlungsausfällen, wie Bonitätsprüfungen, die Festlegung von Kreditlimiten und ähnliche Instrumente, als auch Vorkehrungen, die Gläubigern im Falle eines Zahlungsausfalls zur Verfügung stehen, etwa allgemeine Verkaufsbedingungen oder Angebotsformulare, sowie die Verwaltung offener Forderungen.

Zum Debitorenmanagement gehört ebenfalls das Inkasso selbst, unabhängig davon, ob dieses intern durchgeführt oder an einen externen Dienstleister ausgelagert wird. Es handelt sich dabei um einen grundlegenden Bestandteil der Unternehmensführung, da ein effizientes Debitorenmanagement die finanzielle Stabilität eines Unternehmens wesentlich stärkt.

Studien zeigen zudem, dass mehr als 50 % der Unternehmensinsolvenzen auf ein unzureichendes Debitorenmanagement zurückzuführen sind.

Updated 04/10/2016

Die unter diesem Punkt aufgeführten Definitionen spiegeln die belgische Situation wider, sofern nicht anders angegeben. Die Texte dienen dazu, die Konzepte in Alltagssprache zusammenzufassen und sind nicht als umfassend oder endgültig zu verstehen. Vorschläge oder Anpassungen können jederzeit an glossary@tcm.be gesendet werden.

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